Biografie

Bereits in der ersten Klasse begann für Sebastian Gühne die musikalische Ausbildung bei den Aurelius Sängerknaben Calw. Nachdem er als einer der drei Knaben im Mannheimer Nationaltheater debütiert hatte, wechselte er noch als Knabenstimme in den Windsbacher Knabenchor, mit dem er zahlreiche internationale Reisen unternommen hat. Sebastian Gühne studierte Philosophie und Germanistik an der Karl-Ruprecht Universität Heidelberg und verfasste seine Magisterarbeit über die Archivmaterialien von Heiner Müller mit Fokus auf dessen „Hamletmaschine“.

Eine Hospitanz bei Jossi Wieler und Sergio Morabito in Stuttgart führte zu seinem Engagement am Deutschen Nationaltheater Weimar als Regieassistent und Abendspielleiter. Bereits in seiner zweiten Spielzeit inszenierte er dort "Wüstenwind" von Selim Dogru und Sophie Kassies. In der Spielzeit 2014/15 leitete er die szenische Übernahme von „Hänsel und Gretel“ (Regie: Karsten Wiegand) in Darmstadt. Hier inszenierte er in der Spielzeit 2015/16 auch "Oh wie schön ist Panama" (Komposition: Stefan Hanke) und im Rahmen des Kompositionswettbewerbs mit ".ONION" von Sivan Elias Cohen das Stück, das den ersten Preis gewinnen sollte. In der Spielzeit 2016/17 feierte seine eigens erarbeitete Fassung der "Entführung aus dem Serail" (gekürzt und für Kinder und Jugendliche eingerichtet) Premiere. Im Herbst 2017 inszenierte er am Staatstheater Darmstadt eine szenische Lesung über Roger Willemsen.

Sebastian Gühne ist im Rahmen der Lotte-Lehmann-Woche seit 2015 ständiger Leiter des szenischen Abends und übernahm dort im Jahr 2015 den Unterricht des szenischen Spiels als Dozent. Er war in der Lotte Lehmann Woche außerdem als Assistent des künstlerischen Leiters Angelo Raciti tätig.

Ab dem Wintersemester 2018 wird Sebastian Gühne einen Lehrauftrag für szenisches Spiel an der Musikhochschule Mainz übernehmen.  

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